Was ist Huforthopädie?

Einen Huf nach huforthopädischen Prinzipien zu behandeln bedeutet, ihm keine Form aufzuzwingen, sondern ihn nach den Vorgaben jedes einzelnen Beines und seiner Nutzung seiner optimale Form, Funktionalität und Belastungsfähigkeit  zuzuführen. 

Das geschieht durch die  Steuerung des Hornabriebes und die Ausnutzung des Bodengegendruckes. 

 

Jedes Pferd benutzt seine Gliedmaße unterschiedlich - bedingt durch erworbene Stellungsfehler oder angeborene Fehlstellungen. 

Manchem Pferd bleibt nichts anderes übrig, als jedes einzelne seiner vier Beine unterschiedlich - je nach Hufform und Beinstellung - zu benutzen: ein gleichmäßiger, synchroner Bewegungsablauf kann nicht stattfinden.

Jeder Huf nutzt sich ungleichmäßig ab.

Die huforthopädische Behandlung zielt darauf hinaus, negative Auswirkungen auf Knochen und Bandapparat zu verhindern. 

 

Leider kommen Huforthopäden fast ausschließlich erst dann ans Pferd, wenn bereits ein unphysiologisch belasteter Huf entstanden ist und sich schon weitreichendere Probleme eingeschlichen habenl

 

Dabei ist eine korrekte Hufbearbeitung, angepasst an die Bedingungen jedes einzelnen Hufes eine große Vorraussetzung für einen gesunden Huf.

Wenn es aber bereits zu einer gesundheitsschädigenden Hufform gekommen ist , gibt der Huforthopäde dem Pferd die Möglichkeit sich seinen individuelle passenden Huf anzulaufen. 

In den meisten Fällen ist es möglich, die Balance unter Ausnutzung des Bodengegendrucks und durch die Steuerung des Hornabriebs wieder herzustellen.

Dabei verzichte ich möglichst - abhängig von Haltungsbedingungen  und Nutzung des Pferdes - auf jegliche abrupte Veränderungen, wie das einseitige Kürzen der Hufe. 

 

Herkömmliche Verfahren der Hufzubereitung zum Beispiel, führen den Huf alle 6 - 8 Wochen in eine Belastungssituation hinein,  aus der sich das Pferd innerhalb des nachfolgenden Zeitraumes wieder herauslaufen muss.

Auffällig hierbei ist, dass sich an der Hufstellung - sollte sie schädlich für die Gesundheit sein - unter üblichen Bedingungen auf Dauer nichts ändert.

Es wird versucht, einen optisch gleichmäßigen Huf herzustellen. Wird der Huf auch noch per starrem Hufschutz in dieser - fürs Auge "hübschen", aber für die Gliedmaße des Pferdes nicht unbedingt gesunden Form "einbetoniert" ,sind Folgeschäden an Knochen und Gelenken vorprogrammiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Huforthopädie für Hamburg Schleswig-Holstein und das

nördliche Niedersachsen

 

                                      

 

Erklärung der Methodik und Wirkungsweise, Argumente gegen den Eisenbeschlag, Umstellung auf BarhufWas ist Huforthopädie

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